H OR I Z O N T - Hospizinitiative Seesen e.V.
in Coperation mit der
Evang.-luth. Kirchengemeinde
St.Vitus und St.Andreas, Seesen
In früheren Zeiten gab es in einigen Gegenden Deutschlands und darüber hinaus die Tradition der Totenbretter. Auf ihnen wurden die Verstorbenen bis zum Begräbnis aufgebahrt.
Nach dem Trauergottesdienst und der Beisetzung wurden diese Bretter entweder am Grab selbst oder an den Hecken bzw. Mauern der Friedhöfe zur Erinnerung an die Verstorbenen ausgestellt.
Mit der Zeit wurden diese Bretter nicht nur mit Namen sondern auch Sprüchen, Bildern und weiterem verziert.
Nun gibt es die Fortführung dieser Idee der Totenbretter: „Hoffnungsbretter“! Jede*r von hat in ihrem/seinem Leben schon Tiefpunkte oder Niederlagen erlebt, in denen die Welt unterzugehen schien, das Leben sich zurückgezogen hatte und sämtliche Energie aus einem/einer entwichen war.
Dabei ist die Frage: Was hat mir in solchen Situationen Hoffnung gegeben? Was hat mich weiterleben lassen? Was/wer gab mir den Mut, weiterzuleben, weiterzumachen und den Lebensweg weiterzugehen? War es eine biblische Geschichte, der Glaube (woran auch immer), ein bestimmter Satz oder ein Bild, das vor dem geistigen Auge entstand? Ein Mantra? Ein Satz, den ich mir fortwährend wiederholte?
Das, was Hoffnung gab (gibt), soll auf einem Hoffnungs-Brett gestaltet werden. Aus Bäumen, die in Kirchenwald geschlagen werden mussten, wurden rohe Bretter geschnitten – ca. 30 cm breit und 250 cm lang.
Mit verschiedensten Materialien und Werkzeugen kann das eigene Hoffnungsbrett gestaltet werden: mit Sägen, feilen, Sandpapier, Farben oder unterschiedlichsten Materialien zum Aufkleben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es ist definitiv kein künstlerisches Können nötig!
Am Samstag, 30. Mai 2026,
treffen wir uns um 10:00 Uhr
im Evangelischen Kirchenzentrum, Hinter der Kirche 1a.
Nach einer ersten Runde zum Kennenlernen geht es schon in die Gestaltung der Hoffnungsbretter. Zu viel Zeit zum Nachdenken soll nicht sein; dafür aber Zeit während des Gestaltens zum Miteinander-Reden und -Klönen und gegenseitiger Unterstützung.
Neben Kaffee, Tee, Knabbereien wird es natürlich auch ein gemeinsames Mittagessen geben.
Gegen 16:00/17:00 Uhr soll eine Schlussrunde diesen Aktionstag abschießen.
Am darauffolgenden Sonntag, dem 31. Mai 2026, feiern wir um 10:00 Uhr einen kurzen Gottesdienst zum Thema „Hoffnung“ in der Sankt-Andreas-Kirche. Anschließend wird eine Vernissage die Ausstellung unserer Hoffnungsbretter auf dem Gelände zwischen Sankt-Andreas-Kirche und Glockenturm eröffnet. Dazu sind natürlich sämtliche Freund*innen, Kolleg*innen, Bekannte und mehr eingeladen!
Bleiben Sie gesegnet und behütet
Tim-Florian Meyer, Pfarrer & Vorstandsmitglied HORIZONT
P.S.: Diese Aktion ist natürlich für alle Teilnehmer*innen kostenfrei.