Veranstaltung "Hoffnungsbretter" am 30. und 31. Mai in Seesen
Geschrieben von Pfarrer Tim-Florian Meyer / Veröffentlicht am 25.04.2026H OR I Z O N T - Hospizinitiative Seesen e.V.
in Coperation mit der
Evang.-luth. Kirchengemeinde
St.Vitus und St.Andreas, Seesen
In früheren Zeiten gab es in einigen Gegenden Deutschlands und darüber hinaus die Tradition der Totenbretter. Auf ihnen wurden die Verstorbenen bis zum Begräbnis aufgebahrt.
Nach dem Trauergottesdienst und der Beisetzung wurden diese Bretter entweder am Grab selbst oder an den Hecken bzw. Mauern der Friedhöfe zur Erinnerung an die Verstorbenen ausgestellt.
Mit der Zeit wurden diese Bretter nicht nur mit Namen sondern auch Sprüchen, Bildern und weiterem verziert.
Nun gibt es die Fortführung dieser Idee der Totenbretter: „Hoffnungsbretter“! Jede*r von hat in ihrem/seinem Leben schon Tiefpunkte oder Niederlagen erlebt, in denen die Welt unterzugehen schien, das Leben sich zurückgezogen hatte und sämtliche Energie aus einem/einer entwichen war.
Dabei ist die Frage: Was hat mir in solchen Situationen Hoffnung gegeben? Was hat mich weiterleben lassen? Was/wer gab mir den Mut, weiterzuleben, weiterzumachen und den Lebensweg weiterzugehen? War es eine biblische Geschichte, der Glaube (woran auch immer), ein bestimmter Satz oder ein Bild, das vor dem geistigen Auge entstand? Ein Mantra? Ein Satz, den ich mir fortwährend wiederholte?
Das, was Hoffnung gab (gibt), soll auf einem Hoffnungs-Brett gestaltet werden. Aus Bäumen, die in Kirchenwald geschlagen werden mussten, wurden rohe Bretter geschnitten – ca. 30 cm breit und 250 cm lang.
Mit verschiedensten Materialien und Werkzeugen kann das eigene Hoffnungsbrett gestaltet werden: mit Sägen, feilen, Sandpapier, Farben oder unterschiedlichsten Materialien zum Aufkleben. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es ist definitiv kein künstlerisches Können nötig!
Am Samstag, 30. Mai 2026,
treffen wir uns um 10:00 Uhr
im Evangelischen Kirchenzentrum, Hinter der Kirche 1a.
Nach einer ersten Runde zum Kennenlernen geht es schon in die Gestaltung der Hoffnungsbretter. Zu viel Zeit zum Nachdenken soll nicht sein; dafür aber Zeit während des Gestaltens zum Miteinander-Reden und -Klönen und gegenseitiger Unterstützung.
Neben Kaffee, Tee, Knabbereien wird es natürlich auch ein gemeinsames Mittagessen geben.
Gegen 16:00/17:00 Uhr soll eine Schlussrunde diesen Aktionstag abschießen.
Am darauffolgenden Sonntag, dem 31. Mai 2026, feiern wir um 10:00 Uhr einen kurzen Gottesdienst zum Thema „Hoffnung“ in der Sankt-Andreas-Kirche. Anschließend wird eine Vernissage die Ausstellung unserer Hoffnungsbretter auf dem Gelände zwischen Sankt-Andreas-Kirche und Glockenturm eröffnet. Dazu sind natürlich sämtliche Freund*innen, Kolleg*innen, Bekannte und mehr eingeladen!
Bleiben Sie gesegnet und behütet
Tim-Florian Meyer, Pfarrer & Vorstandsmitglied HORIZONT
P.S.: Diese Aktion ist natürlich für alle Teilnehmer*innen kostenfrei.
Änderung beim Kirchenboten
Geschrieben von admin / Veröffentlicht am 23.02.2026Unser Gemeindebrief "Der Kirchenbote" erscheint ab sofort nicht mehr alle 3 Monate, sondern im 4-monatigen Rhythmus.
Die Ausgaben sind April-Juli, August-November und Dezember-März.
Der nächste Kirchenbote erscheint also im April!
Näheres dazu im aktuellen Gemeindebrief.
Treue Kirchenbesucher anderer Art
Geschrieben von G. Sälzer-Steinhoff / Veröffentlicht am 11.05.2025Sie kommen standorttreu, regelmäßig jedes Jahr wieder von weither angereist und singen sehr markant. Gemeint sind die Mauersegler, die Ende April, Anfang Mai aus ihren Überwinterungsquartieren in Südafrika bei uns eintreffen. Sie verbringen fast ihr ganzes Leben rastlos in der Luft und legen dabei jährlich ca. 190 000 km zurück! Ausschließlich zum Brüten und zur Aufzucht ihrer Jungen landen sie.
Anbringen der Nistkästen
Mauersegler sind Höhlenbrüter und da Kirchen mehrschalig aufgebaut sind, sind sie durch offene Fugen und Mauerspalten in luftiger Höhe ein perfektes Ziel dafür. In diesem Jahr hätten die Mauersegler allerdings beim Anflug auf die Kirche ein Problem gehabt, wären sozusagen gegen verschlossene Türen geflogen. Denn bei der Fassadensanierung sind sämtliche Fugen abgedichtet worden.
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Beginn der neuen Konfirmand*innen
Geschrieben von Pfn. Christina Bosse / Veröffentlicht am 28.01.2025Bereits im November hat ein Infoabend für den neuen Konfikurs stattgefunden. 2 Jugendliche aus Bornum und 7 aus Jerze wurden angemeldet. Der Gemeinde werden die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst am Pfingstmontag um 10:45 Uhr St. Gertrud Kirche in Jerze vorgestellt.
Diese werden nun gemeinsam mit den Konfis aus der Kirchengemeinde St. Jakobus im Ambergau am 16. Mai um 16.30 Uhr mit dem Konfikurs beginnen und sich dann ein Jahr lang einmal im Monat treffen (wahrscheinlich im Wechsel in Volkersheim und Bornum) bis zu den Konfirmationen am 19. April 2026 in Bornum und am 26. April 2026 in Jerze.
Der Konfikurs wird unter der Leitung von Pfarrerin Christina Bosse und begleitet von jugendlichen Teamer*innen stattfinden.
Das Konfiteam trifft sich vierzehntägig Dienstags und Donnerstag in Volkersheim, hier können gerne noch interessierte Jugendliche ab der Konfirmation dazukommen.



